Die Mutterkühe verlassen den Wagner- Hof nun endgültig und machen Platz für die Milchkühe. Begonnen wurde im Mai mit dem Bau eines neuen Leersauenstalls und dann wurde der ehemalige Jungviehstall umgebaut.Der Milchviehstall ist fertig!

Ab Januar 2017 werden nun auf dem Wagner- Hof 50 Milchkühe gehalten. So wird es auch jedes Jahr 50 Kälber geben, dazu die Nachzucht und ein Deckstier.
In Bayern ist die Rasse Fleckvieh daheim, somit wird auf dem Wagner- Hof diese Hausrasse ihre Heimat finden. Fleckvieh gilt als Zweinutzungsrind, bei der die Milch- und das Fleisch gleichermaßen eine Rolle spielt. Rassetypisch ist der weiße Kopf, gelegentlich mit Augen- oder Backenflecken, weiße Beine und der weiße Unterbauch. Kühe

Die Kühe werden saisonal Abkalben, so dass die meisten Kälber zwischen Dezember und März zur Welt kommen. Als Besonders in der Milchviehhaltung wollen wir unsere Kälber muttergebunden Aufziehen, dass bedeutet unsere Kälber werden nicht nach der Kalbung der Kuh weggenommen, sondern Kuh und Kalb haben die Möglichkeit durch ein Gitter Sicht- und Körperkontakt zu haben und kommen gezielt zweimal zum Saufen zusammen. Erst danach kommen die Mütter in den Melkstand und werden gemolken. Nach ca. vier Wochen werden die Kälber selektiert und ca. drei einer Amme zu geteilt. Die Amme bleibt nun wie bei der Mutterkuhhaltung bis zum Absetzen mit den Kälbern zusammen.
Die Wintersaison verbringen die Kühe somit mit ihren Kälbern im neuen Stall. Das Jungvieh und die älteren Kälber kommen in den Stall am Hof. Je nach Witterung beginnt die Weidesaison auf Kurzrasenweide Anfang März und endet erst Mitte November.

KüheDie Kühe werden im Sommer ausschließlich mit Gras und im Winter mit Heu und Grassilage, je nach Leistung wird etwas mit Kraftfutter ergänzt, gefüttert. Auch die Weiden und Felder werden nur mit betriebseigenem Mist, Kompost und Gülle ohne Einsatz von irgendwelchen Mineraldüngern gedüngt. Niemals kommt chem. Pflanzenschutz zum Einsatz, dafür nutzen wir Striegel und Hacke, ob mit der Maschine oder auch von Hand. Die Rinder bzw. Färsen und Ochsen, welche nicht über den Hofladen oder Markt verkauft werden können und damit direkt in der nächsten Metzgerei geschlachtet, werden bereits im Kalbealter an andere Biomäster verkauft.

Sie können jederzeit den neuen Stall besichtigen und bei Interesse fragen!

 


© Cornelius Fritz